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Mittwoch, 27. März 2013

kleines Update

Ui, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll...
Zunächst mal ist es mir heute gelungen ein wildes Reh zu fotografieren, da diese in letzter Zeit sehr dicht ans Haus kommen und Brot fressen.
Zu diesem Reh gibt es auch noch ein kleines Böckchen, aber das hat sich heute nicht blicken lassen.

Außerdem bin ich jetzt stolze Besitzerin eines kleinen schnuckligen Renault Clio´s! Fährt sich auch sehr gut, habe ihn schon ausprobiert um zu meinem Freund zu fahren. 112PS hat der kleine und macht mich schon ein bisschen stolz.
Mein eigenes Auto, ohne Zuschuss meiner Eltern, von meinem eigenen Geld. Also sagen wir mal so, ich werde den Kredit die nächsten drei Jahre meiner Ausbilung abbezahlen. Wusste wirklich nicht was für viel Papierkram und wie geldfressend das alles ist. Aber, ich denke ich habe jetzt alles unter einem Hut.



Womit wir auch schon beim nächsten Thema wären, das jetzt bald ansteht. Nämlich meine Aubildung, sie beginnt nächsten Dienstag und ich bin SO froh, wenn sie beginnt. Mein Freund studiert schon wieder und ich möchte auch endlich wieder etwas lernen. Ich weiß, das hört sich blöd an aber man vermisst das doch schon sehr, wenn man so lange Zeit in der Schule war.
Alle die noch zur Schule gehen werden das nicht verstehen, aber diejenigen die schon fertig sind, denen wird das mit Sicherheit ein wenig bekannt vorkommen. Auch wenn Ausbildungsbeginn bedeutet, dass ich meinen Freund bei weitem nicht mehr so oft sehen werde wie jetzt. Im nächsten Winter wird er hächst wahrscheinlich dort hin ziehen wo er zur Uni geht, um zum einen Geld zu sparen und zum anderen die Wahrscheinlichkeit eines Autounfalls bei Schneetreiben zu verringern. Das wird auch noch mal schwer werden, aber ich bin mir sicher, dass wir das schaffen.

Morgen putze ich zum letzten Mal, das ist schon ein komisches aber auch sehr gutes FGefühl. Habe Montag und Dienstag schon das letzte Mal bei den Familien gearbeitet, bei denen ich nach dem Abitur angefangen habe zu arbeiten. Aber wie heißt das Sprichwort doch so schön: Wo ein Ende ist, ist auch ein Anfang.

Morgen oder Übermorgen wird auch ein kleiner Haul kommen, habe einige Sachen bestellt die ich euch gerne zeigen würde, könnt also schon mal gespannt sein.

Ich wünsche Euch noch einen wunderschönen Tag und hoffe, dass bei euch das Wetter schöner ist als bei mir,
Eure Freitagsmalerin

Sonntag, 16. September 2012

Der Urlaub von den Eltern ist bald vorbei

Noch ein paar Tage, um genau zu sein in drei Tagen, werden meine Eltern von ihrem Urlaub zurückkommen und die Elternfreie Zeit ist dann schlagartig vorbei. Schade, die Zeit war echt schön, wenn auch wirklich arbeitsintensiv. Aber was macht man nicht alles für ein paar mehr Mäuse auf dem Konto. Zwei Wochen zusammenleben mit meinen Freund und ich muss sagen, wir leben noch! Wir sind nicht verhungert oder in unserer schmutzigen Wäsche erstickt, alles noch beim alten. Nur müssen wir die Wohnung morgen früh ein wenig auf vordermann bringen, der Boden sieht schon sehr katastrophal aus. Danach kommt dann das Auto in die Waschanlage und wird sich sicher freuen, wenn es mal den Staubsauger zu Gesicht bekommt. Der Arbeitseinsatz hat doch seine Spuren hinterlassen und einige zerkrümelte Blätter liegen im Auto.
Irgendwie freue ich mich darauf, wenn das Auto wieder blitzt und blinkt, denn es ist ja recht neu. Ein paar Sachen einkaufen müssen wir auch noch, denn mein Freund und ich sind morgen auf dem Geburtstag meines Bruders eingeladen und sollten noch einen Kuchen backen. An dieser Stelle schon mal ein kleiner Vorausblick auf den Eintrag morgen. Es wird ein riesen Muffin werden!! Und wenn ich riesig sage, meine ich auch riesig! Also wer Lust hat bei der Entstehung dieses Monsters dabei zu sein, der muss morgen nur reinklicken! Es werden auch Bilder dabei sein. Hoffentlich schmeckt er dann auch gut, aber da werde ich euch Bericht erstatten. 

Meine kleine Nichte ist letzten Samstag in die Schule gekommen... Schon krass, ich verlasse die Schule und sie fängt mit dem ganzen Kram erst an. Muss schreiben und rechnen lernen. Lernen was ein Aufsatz ist und sich hinsetzen und Hausaufgaben machen. Irgendwie schaue ich immernoch wehmütig aufs Schulgelände, wenn ich daran vorbeifahre. Eine Gemeinschaft zu der man so lange Zeit gehört hat, fast über sein halbes Leben lang, und dann gehört man einfach nicht mehr dazu. Klar, man kann aufs Schulgelände gehen und die Lehrer kennen dich alle, aber sie sehen dich doch mit anderen Augen und auch du siehst sie mit anderen Augen. Ich bin gerne in die Schule gegangen. Dort habe ich meinen Freund kennen gelernt und viele weitere schöne Sachen erlebt die ich nie vergessen werde. Auch Tränen wurden in diesem Gebäude vergossen, sowohl aus Freude als auch aus Leid. All die ganzen Sachen und Erfahrungen wird meine kleine Nichte dann auch machen. Schon der Wahnsinn wie die Zeit vergeht. Man wird erwachsen und merkt es kaum. Merkt es eigentlich erst wenn es zu spät ist.

"Life is just a bowl of cherries.
Don't take it serious; it's too mysterious.
You work, you save, you worry so,
But you can't take your duogh when you go, go, go."
(Lied: Life is just a bowl of cherries von Joe Jackson)

Samstag, 15. September 2012

Was früher alles anders war!

Mir und meinem Freund ist gerade aufgefallen, dass früher doch irgendwie alles ein wenig anders war. Sei es auf die Schule oder andere Dinge bezogen. Deshalb würde ich gerne eine kleine Reihe starten mit Sachen die früher anders waren oder wie wir sie erlebt haben.
Die erste Rubrik ist:


Die Schule

Als absolut cool galt man ja, wenn man während des Unterrichts im Computerraum, als ERSTES, egal was der Lehrer sagte, seinen eigenen Hintergrund am Schul-PC einstellte. Dabei war es fast unmöglich sich von den anderen Mitschülern abzuheben, dank der enormen Auswahl an Beispielbildern (ganze 4 Stück). Noch cooler war man, wenn man während des Unterrichts noch Zeit hatte bei Paint seine eigenen, wirklich sehr kreativen Bilder zu machen. Die sahen dann etwa so aus: Man färbe den Hintergrund in einer möglichs knalligen Farbe die nach Möglichkeit Augenkrebs erregt. Schnappt sich den Tool der Sprühdose und sprayt, in einer anderen knalligen Farbe, etwas unerkennbares darauf und als krönenden Abschluss schreibt man ein einziges Wort oder einen Gruß auf das ganze Kunstwerk und speichert es dann auf der zentralen Festplatte der Schule ab, dass es auch ja alle sehen können. Ach ja... Name drauf, damit auch jeder weiß von wem dieses einmalige unglaublich weltbewegende Kunstwerk ist. 

Ein weiterer Punkt sind die Power Point Präsentationen. Die Lehrer tun mir heute ein bisschen leid, denn sie mussten glaube ich einiges aushalten. Richtig perfekt war die Präsentation erst, wenn jedes Wort animiert war und anders auf der Seite erschien. Je mehr Bewegung in den Worten war desto besser und desto mehr hatte man gezeigt was man alles konnte. Buchstaben die in elendig langsamer Geschwindigkeit hineinrieseln, erscheinende Buchstaben, Buchstaben die sich groß auseinanderziehen und wieder kleiner werden, und so weiter. Was gab es da nicht alles für wunderbare Möglichkeiten die es auszunutzen galt. Die verschiedensten Farbkombinationen wurden ausprobiert, egal wie schrecklich sie waren. Schwarz auf Rot und umgekehrt,... Sehr gut erinnere ich mich auch noch an, eine von mir geliebte Möglichkeit, Word Art! Nichts ging ohne Word Art! Egal ob es passte, total scheußlich aussah oder vom eigentlichen Sinn der Präsentation ablenkte, es musste sein!
(Quelle: http://www.excelmexel.de/HTMLWord/Images/image5_108.jpg)

Mit der farbigen Tinte, die auf einmal wie Pilze aus dem Boden schossen und einem plötzlich an jeder Ecke nachgeworfen wurden, fing es an, dass man mit verschiendenen Farben in seine Schulhefte schrieb. Die ganze Zeit wartete man eigentlich nur darauf, dass diese doofe Patrone leer ging und man eine neue Farbe einlegen konnte. Die natürlich erst mal total doof aussah, weil sich die neue mit der alten Farbe gemischt hatte und eine schreckliche Fehlfarbe ergab. Vor nichts schreckte man zurück, rot, gelb, grün, lila, pink. Es gab alles was das Mädchenherz begehrte. 
Die farbige Tinte zog das endlose verzieren der Heftseiten nach sich. Blumen und Schnörkel, Herzchen und Sönnchen. Alles was einem in den Sinn kam wurde reingemalt. Lieb gemeinten und zur Erheiterung dienenden Comicfiguren die schwarz weiß waren wurden liebevoll, mal ein wenig mehr und mal etwas weniger, Farbe ins Gesicht gezaubert. Beflügelt von den Schönheften, die wir damals zu führen hatten und die auch benotet wurden, zelebrierten wir das Tag täglich in der Schule und brachten so viele langweilige Unterrichtsstunden rum. 

Der TipEx-Stift!!! Eine Revolution und eigentlich immer leer, wenn man ihn wirklich brauchte. Denn es hat einfach zum guten Umgang mit Schulheften gehört eben diese zu verzieren. Sei es mit Sprüchen oder oben benannten Schnörkeln, Sönnchen und Herzchen. Stunden wurden damit zugebracht die Hefte weiß zu verschönern und natürlich kam man sich sehr erwachsen vor, denn: Man hatte einen TipEx! 
Auch der TipEx-Roller hatte seine Zeit. Und zwar zog man mehere Linien untereinander weiße Linien, was sehr viel feingefühl brauchte, denn das TipEx-Zeug riss verdammt schnell ein. Die Kunst hier bei war es, die Linien so zu plazieren, dass sie möglichst nahtlos ineinandern überginen. Hatte man das geschafft ritzte man mit dem Geodreieck kleine Bildchen oder Nachrichten für den Tischnachbarn ein. Wenn der Lehrer einen erwischte kratzte man es rasch mit dem Fingernagel oder dem Geodreieck vom Tisch runter und es sah aus als wäre nie etwas passiert.

Alles Erinnerungen an die man sich heute doch auch noch sehr gerne zurückerinnert besonders wenn man sich überlegt, dass das alles noch gar nicht so lange her ist. Ich hoffe ihr hattet Freude beim Lesen und musstet an der ein oder anderen Stelle schmunzeln, weil es euch bekannt vor kam.